Wir hatten eine ruhige und erholsame Nacht auf dem Campingplatz. Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht. Es ging ganz klassisch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Stadtzentrum. Die Familientageskarte hat übrigens 6,50 € gekostet!
Lyon ist eine große Metropolregion und sah gestern beim Vorbeifahren schon gigantisch aus. Dieser Eindruck hat sich heute bestätigt und verstärkt! Wir hatten uns im Vorfeld ein paar Sehenswürdigkeiten ausgesucht, die wir anschauen wollten. Die Stadt hat jedoch genug Potential, um sich mehrere Tage zu beschäftigen 😉 Wir mussten uns also entscheiden…








Angefangen mit der Kathedrale, dem Fluss Shône und der Altstadt, ging es dann weiter mit der Drahtseilbahn auf den Berg, wo die Basilika Notre-Dame de Fourvière thront. Diese ist außerordentlich beeindruckend. Ebenfalls der tolle Ausblick auf die Stadt bzw. die Metropolregion Lyon, die man von dort aus sehr gut bewundern kann.

Anschließend haben wir noch die beiden alten Amphietheater besucht. Dort wurde auf einer großen Veranstaltungsbühne gerade ein imposanter Soundcheck durchgeführt. Dazu wurde mitreißender Technosound verwendet, der uns sehr gut gefallen hat. Alex hat gleich mal angetanzt 🙂

Wir verweilten ausgiebig und sind dann mit der Drahtseilbahn wieder runtergefahren und haben bei Eis, Milchshake & Kaffee das Altstadtfleur genossen. schaut euch Claras tolles Eis an:

Anschließend wollten wir eine Besonderheit suchen, die sich „Les Traboules“ nennt. Es handelt sich dabei um miteinander verbundene Innenhöfe, Flure, Balkone etc., die als Art Geheimgänge, die man an diversen Stellen betreten und wieder verlassen kann, mal ein besonderes Highlight gewesen wären. Aber dies klappt leider heutzutage nicht mehr so ganz, denn fast alle Eingänge sind gesperrt oder nicht mehr existent. An einer Stelle konnten wir eintreten, aber es war nur ein Flur 🙁 Naja, was solls.


Als nächstes sind wir zur Rhone gelaufen. Lyon ist übrigens die Stadt der Brücken. Und die Elbe ist klein gegenüber Shône und Rhone. Leider fing es an zu regnen, so dass wir uns in eine Kirche verzogen haben… danach haben wir uns auf den Weg zum Park de la Tête d’Or gemacht. Dort angekommen, regnet es immer heftiger, so dass wir kurzentschlossen mit einem typischen Touristen-Rundfahrtsminizug eine 20 minütige Tour gemacht haben.

Der Park hat uns zum einen an den Großen Garten in Dresden und an das Zooschaufenster in Leipzig erinnert. Nach der Fahrt schien zwar die Sonne wieder, wir haben uns dennoch auf den Weg zurück zum Campingplatz gemacht, da wir hungrig auf Baguette, Käse und Wein waren.

Kommentare von Angelika Wendland