Der Tag begann wieder mit einem entspannten Frühstück. Man lernt gute Baguettes mit Schinken, Käse und Salat erst richtig kennen, wenn man genügend Zeit hat. Auf Süßkram kann man bis auf unser Süßkrammonster gerne zum Frühstück verzichten.
Unser erster Zwischenstop Richtung Narbonne sollte uns auf die Spuren Vincent van Gogh führen. Wir wollten die Abtei Saint-Paul-de-Mausole besuchen. An einem Parkplatz in der Nähe mussten wir erstmal abschätzen, ob wir den sandigen Anstieg mit vollen Wohnmobil beim Verlassen schaffen würden. Wir einigten uns auf ja, fuhren herunter und stellten ab. In sicherer Gewissheit auf dem Weg zur Abtei zu sein, machten wir uns auf denselbigen und landeten stattdessen auf einer historischen griechisch/römischen Ruinenstätte. Wir beschlossen uns diese dennoch anzuschauen und im Anschluss, falls es das örtliche Mobilfunknetz zulässt noch mal der Abtei zu widmen.






Im Gelände fanden wir auch wieder Netz und die Position der Abtei. In Anbetracht der Tatsache, dass wir nur einen Parkschein über eine Stunde gelöst hatten, eilten wir durch das Gelände und dann zur richtigen Nebenstraße. Man kann so eine Abtei auch innerhalb kurzer Zeit besichtigen, viel besuchbare Fläche gab es ohnehin nicht zu sehen. Dennoch war es ein sehr gut erhaltenes Klostergelände mit einem sehr hübschen Innenhof. Alles in Gedenken an Vincent van Gogh ausgelegt… Auch sein Schlafzimmer konnte besichtigt werden. Leider ist der Lavendel inzwischen verblüht, so dass wir nicht in den lila-Genuss des Außengeländes gekommen sind (siehe Bild unten rechts). Wir haben unseren Parkschein gründlich überzogen, aber das war ok.








Nach erfolgreichen Verlassen des Parkplatzes führte uns unser Weg nach Les Baux de Provence. Diese historischen Häuser mit kleinen Läden, Museen, Ateliers und Kirchen luden zum Verweilen ein. Das obligatorische Eis durfte natürlich nicht fehlen. Eine super schöne und alte Stadt, mit ganz viel Atmosphäre… zum schwärmen 😉












Dann ging es auf den letzten Abschnitt, der diesmal ohne Maut gefahren werden sollte. Während der Fahrt merkten wir, dass wir den anvisierten Zeltplatz nicht mehr vor 19 Uhr erreichen würden, also stellten wir um auf Zeit gegen Geld. So kamen wir rechtzeitig 18:30 Uhr an und erhielten unseren Stellplatz.
Nach Befestigung, Abstecken des Claims und hissen der Europafahne Als wir den Stellplatz belegt hatten, gingen wir eine Platzrunde und im Anschluss wurde der Pool ausprobiert. Für morgen sind 3 frische Baguettes und Croisants vorbestellt und das Abendbrot genossen wir mit leckeren Käse. Salat, Schinken und Brot. Jetzt sind wir nur noch 10 Minuten mit dem Rad von Carls aktuellen Übernachtungsort entfernt, wo wir ihn morgen abholen werden.



Kommentare von Alexander Wendland